Arbeitsreicher September für die FF Braunau
Einer der arbeitsintensivsten Monat des Jahres war der September. Neben 57 Einsätzen wurden 9 Übungen und 1 Maschinistenschulung abgehalten. 2 Kameraden nahmen am Grundlehrgang teil. zum Monatsbericht
Aber besonders die Wochenenden waren gefragt:
Samstag, 10.09 – Pflichtbereichsübung in Ranshofen:
An der von der FF Ranshofen ausgearbeiteten Übung nahmen wir mit KDO-F1, TLF1, TLF2, Pumpe und Last teil.
Beim angenommenen Brand eines landwirtschaftlichen Objekt musste neben der Personenrettung, dem Löschangriff auch eine Kilometerlange Wasserversorgung aufgebaut werden. zum Bericht
Donnerstag, 15.09 bis Sonntag, 18.09. – Brandwache Oktoberfest und Bezirksmesse:
Sowohl beim Oktoberfest im Festzelt wie auch bei der Bezirksmesse in den Messehallen musste eine Brandsicherheitswache durchgeführt werden.
Samstag, 17.09. – Übung des Gefahrenstoffzug am Bahnhof Braunau:
Am Übungskesselwaggon der ÖBB übte der Gefahrenstoffzug des Bezirk Braunau, bei dem auch die FF Braunau eingebunden ist. Bei strömenden Regen war die Übungsannahme ein undichter Kesselwaggon aus dem gefährliche Stoffe austraten. zum Bericht
– Übung Mining:
Fast gleichzeitig fand in Mining eine Großübung statt, bei der wir mit dem Last2 teilnahmen. zum Bericht
Samstag, 24.09. – Tag der offenen Tür:
Sehr arbeitsreich auch dieses Wochenende, Freitag Aufbau, Samstag Durchführung und am Sonntag Abbauarbeiten für den Tag der offenen Tür. zum Bericht
Freitag, 30.09 bis Sonntag 02.10. – Einsatzwochenende der Jugendgruppe:
Neben den Betreuern der Jugendlichen halfen zahlreiche Kameraden bei den diversen Übungseinsätzen. zum Bericht
Kameradin Gudrun Hofer absolvierte SvE-Ausbildung
Unsere Kameradin Gudrun Hofer, Kassierin der FF Braunau, hat in einem Lehrgang an der Landes-Feuerwehrschule in Linz die Ausbildung zum SvE-CISM (Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen) erfolgreich abgelegt.
Fünf Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Braunau haben daran teilgenommen.
Neben der Einführung in die Psychotraumatologie, sowie in die Methodik der Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen setzt die Ausbildung zwei Schwerpunkte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen (Einsatz-) Tätigkeit und den daraus resultierenden Belastungen und Möglichkeiten der Unterstützung durch geschulte KollegInnen nach belastenden Einsätzen / Ereignissen im Einzelgespräch.
2. Vorstellung und Einübung der SvE-Gruppeninterventionen von SvE-Kurzbesprechung (Defusing) und SvE-Nachbesprechung (Debriefing).
Gudrun Hofer wird nicht nur die Kameraden der FF Braunau nach belastenden Einsätzen betreuen sondern unterstützt das SvE-Team des Bezirks Braunau unter der Leitung von FKur Leon Sireisky aus Mattighofen.
17.09.2016 – Gefahrenstoffübung
Zu einer groß angelegten Übung wurden die Feuerwehren Braunau, Haselbach, Mauerkirchen, Mattighofen, Munderfing, Überackern und Uttendorf am Morgen des 17.09.2016 alarmiert. Der Gefahrstoff-Zug setzt sich aus den zuvor genannten Wehren zusammen, geleitet von Führungskräften aus den Feuerwehren Braunau, Mauerkirchen, Ranshofen, Weng, Geretsberg, Handenberg, Stallhofen und Überackern
Übungsannahme war ein Austritt eines gefährliches Stoffes aus einem Kesselwagen der Bahn – erschwerend hinzu kam, dass die Kennzeichnung des Stoffes nicht mehr vollständig war.
Die erstalarmierte Feuerwehr Braunau erkundete die Lage und sperrte das Areal großräumig an. Zugleich wurde der Gefahrstoff-Zug des Bezirkes Braunau alarmiert. Die Feuerwehr Braunau begann währenddessen mit der groben Abdichtung des defekten Waggons und dem Auffangen der Flüssigkeit unter Verwendung von CSA-Anzügen.
Nach dem Eintreffen der Spezialkräfte aus dem gesamten Bezirk Braunau wurden binnen kürzester Zeit Dekontamination, Versorgung und Bereitstellung aufgebaut. Da bei dem Kesselwagen eine Nummer der Gefahrstoffbezeichnung abgefallen war, wurde dieser durch die Spezialgruppe des Gefährliche-Stoffe Zuges (kurz: GSF-Zug) analysiert. Nachdem festgestellt wurde dass es sich um Phosphorsäure handelt, konnten weitere, gezielte Maßnahmen eingeleitet werden.
Auch das Wetter meinte es nicht Gut – während der gesamten Übung regnete es sehr stark und die 70 Kameradinnen und Kameraden waren schon beim Aussteigen aus den Fahrzeugen komplett durchnässt.
Seit vergangenem Dienstag wurde die Übung geplant, hierzu waren jeden Tag Treffen mit den Feuerwehren und auch der Einsatzleitung der ÖBB angesagt. Zudem wurde in den einzelnen Feuerwehren die Handgriffe nochmals beübt um hier bei der gemeinsamen Großübung alle Handgriffe perfekt zu beherrschen.
Allen beteiligten Personen gilt ein Großer Dank, da sich diese durch den Starkregen nicht beirren ließen und die Übung mit absoluter Professionalität bewältigten. Auch den Kräften der ÖBB gebührt unser Dank – diese ermöglichten eine Übung auf den Gleisanlagen und stellten den Übungswaggon zur Verfügung.
Text: OAW Mayer Gerald














