Jahresvollversammlung der FF Braunau: Im Rekordeinsatzjahr 56 Menschen gerettet

Eine eindrucksvolle Jahresbilanz konnte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunau, ABI Klaus Litzlbauer,
am Freitag, den 05. Februar 2015 bei der 150. Jahresvollversammlung vorlegen.

Vorweg bedankte er sich bei seinen Kameradinnen und Kameraden für den unermüdlichen Einsatz für unsere Bevölkerung sowie bei den Unternehmern, die Feuerwehrkameraden wenn Not am Mann ist freistellen.
Mehr Unterstützung wünscht sich Litzlbauer jedoch von den öffentlichen Betrieben bei der Einstellung von Feuerwehrkameraden.
So könnte die Tageseinsatzbereitschaft wesentlich erhöht werden.

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„Ein Rekordjahr folgt dem anderen“ beschreibt Litzlbauer in seinem Bericht die momentane Situation der Feuerwehr Braunau.
Gemeint ist damit einerseits die Anzahl von über 620 Einsätzen, andererseits die vielen zusätzlichen Aktivitäten und Projekte welche „am laufenden Band“ umgesetzt wurden.

Für das Wechselladefahrzeug wurde ein Abrollcontainer angekauft und durch Feuerwehrmitglieder in Eigenregie aufgebaut.
Der Abrollbehälter Rüst ist eine sehr kostengünstige Variante zur notwendigen Anschaffung eines schweren Rüstfahrzeuges.
Nach intensiven Schulungen wir der AB Rüst demnächst in Dienst gestellt werden.
Der Ausbau der  Brandmeldeanlage  konnte 2015 abgeschlossen werden. „Somit haben das Feuerwehrhaus am Laaber Holzweg, in der Verladestraße
sowie das Bootshaus am Inn einen Vollschutz mit automatischen Brandmeldern“ berichtet Gerätewart Winfried Santner.

Ein Großereignis für die FF Braunau warf 2015 seinen Schatten voraus:
Am 21. Mai 2016 und am 22. Mai 2016 feiern die Feuerwehren Braunau und Simbach gemeinsam das 150-jährige Bestehen.
Die Vorbereitungsarbeiten zu dem 2-tägigen Fest laufen bereits auf Hochtouren.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunau wurde 2015 zu insgesamt 622 Einsätzen gerufen.
Diese verteilten sich auf 408 technische Einsätze, 77 Brandeinsätze sowie 137 Einsätze für den vorbeugenden Brandschutz.

Das sind um 106 Einsätze mehr als im Jahr 2014.

Bei diesen 622 Einsäten konnten die 107 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Braunau 56 Menschen, 10 Tiere und Sachwerte um geschätzte 21 Millionen Euro retten,
informierte Schriftführer Michael Lindner.
Alles in allem leisteten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunau 23.864 Stunden zum Wohle und zum Schutz der Bevölkerung von Braunau und Umgebung

Der Mitgliederstand betrug mit 31.12.2015 107 Mitglieder und 15 Gastfeuerwehrmitglieder.

Damit diese Einsätze professionell und vor allem unfallfrei bewältigt werden konnte, muss viel geübt werden:
Über rund 141 Übungen, mit einem Aufwand von  über 3000 Stunden, konnte Ausbildungsleiter Hermann Angsüsser berichten.
61 Kameraden besuchten einen Lehrgang im Bezirk sowie an der Landesfeuerwehrschule, wofür 187 Urlaubstage verwendet wurden.

Neben den unzähligen Stunden für die Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte wurde von Atemschutzwart Marco Ofenmacher ein großes Augenmerk auf die
Aus-u. Weiterbildung der Geräteträger wertgelegt. 2 Kameraden konnten im Jahr 2015 die Atemschutzgrundausbildung abschließen und verstärken seither die Mannschaft der Atemschutzgeräteträger

Auch um den Feuerwehr-Nachwuchs ist es bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunau sehr gut bestellt.
Wie Jugendbetreuer Walter Landerdinger berichtete zählen 17 Mitglieder – 12 Buben und 5 Mädchen zur Gruppe.

Neben den offiziellen Beförderungen und Ernennungen wurden wieder die „Feuerwehrler des Jahres“ geehrt.
Im Jahr 2015 wurden für Ihren besonderen Einsatz Hermann Angsüsser, sowie Christoph Redinger ausgewählt.

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Nominiert wurden sie, da die genannten Mitglieder im abgelaufenen Jahr über einen längeren Zeitraum besonderen Einsatz, überdurchschnittliche Leistungen oder besonders großen Einfluss auf die positive Entwicklung unserer Feuerwehr gezeigt bzw. erbracht haben.

 

Angelobung für die Jugendgruppe:

Marcel Spieler

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Angelobung für den Aktivdienst:


Brunner Anja, Grömer Harald, Koller David, Nawrot Marek, Prighel Klaus, und Steinbinder Pascal

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Ernennung zum Hauptbrandmeister:

Gerhard Winhardt – als Fähnrich

Walter Landerdinger – als Jugendbetreuer

Beförderungen:

Zum Feuerwehrmann:           David Koller und Paul Sporn
Zum Oberfeuerwehrmann:   Alexander Daichend, Gudrun Hofer, Chrisoph Mayer, Christoph Redinger, Sebastian Schmid,
Gerhard Winhardt, Gabriel Wong
und Victoria Wurhofer
Zum Hauptfeuerwehrmann: Marvin Litzlbauer und Martin ObersbergerZum Löschmeister: Gabriele Kweton, Robert Maier
und Alexander Steinhögl
Zum Oberlöschmeister:          Ralph Mühlbauer
Zum Hauptlöschmeister:        Michael Lindner, Klaus PrighelZum Oberbrandmeister: Wolfgang Seidl

 

Bezirksmedaile III. Stufe – Bronze
Dominik Dorfner und Ralph Mühlbauer

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Bezirksmedaile I. Stufe – Gold
Klaus Litzlbauer

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Bundesverdienstkreuz III. Stufe – Bronze
Winfried Santner

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Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Alois Rögl und für
50 Jahre Feuerwehrdienst Friedrich Früh und Ingo Weickenkas geehrt.

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Kommandant Litzlbauer bedankte sich bei seiner Mannschaft für die tolle Teamleistung und bei der Stadtgemeinde für die Unterstützung.
Den Vertretern der Blaulichtorganisationen – Rotes Kreuz, Bundespolizei und Stadtpolizei – sowie den Nachbarfeuerwehren sprach er den Dank für die gute Zusammenarbeit aus.

In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Mag. Johannes Waidbacher sprach Vizebürgermeister Florian Zagler den Dank der Stadtgemeine und ihren Mandataren aus.
Er zeigte sich von den Leistungen der Feuerwehr Braunau beeindruckt und versprach weiterhin die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr in gewohnter Weise fortzusetzen.

Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Kaiser dankte den Feuerwehrkameraden für den geleisteten Einsatz, den Beförderten und Ausgezeichneten Kameraden gratulierte er.

Mit dem Leitsprüchen der FF Braunau

 

Menschen brauchen Hilfe – Hilfe braucht Menschen – Hilf mit!
Jugendfeuerwehr Braunau – 122% Zukunft!

 

schloss Kommandant Litzlbauer die Vollversammlung.

 

Einsatzbilanz 2015 der FF Braunau

Im Rekordeinsatzjahr 56 Menschen gerettet

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Braunau wurde 2015 zu insgesamt 622 Einsätzen gerufen. Diese verteilten sich auf 408 technische Einsätze, 77 Brandeinsätze sowie 137 Einsätze für den vorbeugenden Brandschutz.

Das sind um 106 Einsätze mehr als im Jahr 2014.

Das bedeutet rechnerisch täglich 1,7 Einsätze für die Feuerwehr Braunau!

Bei diesen 622 Einsäten konnten die 107 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Braunau 56 Menschen, 10 Tiere und Sachwerte um geschätzte 21 Millionen Euro retten.

Ein besonders dramatischer Brandeinsatz ereignete sich am 12 Mai.
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Um 02:38 Uhr brach in einer Wohnung im Erdgeschoß eines 4 stöckigen Mehrparteienhauses in der Braunauer Verladestraße ein Feuer aus. Innerhalb kürzester Zeit war das gesamte Gebäude stark verraucht. Die FF Braunau konnte 27 Personen teilweise in letzter Sekunde aus ihren verrauchten Wohnungen retteten.

Auch auf dem Inn war die Freiwillige Feuerwehr Braunau gefordert:
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Bei zwei dramatischen Personenrettungseinsätzen konnten 3 Menschen aus dem Inn gerettet werden.

Ein Großereignis für FF Braunau warf 2015 seinen Schatten voraus:
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Am 21. Mai 2016 und am 22. Mai 2016 feiern die Feuerwehren Braunau und Simbach gemeinsam das 150-jährige Bestehen. Die Vorbereitungsarbeiten zu dem 2-tägigen Fest laufen bereits auf Hochtouren.

FF Braunau für den „internationalen Conrad Dietrich Magirus Award“ nominiert

Eine besondere Ehre wurde der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunau zu teil:

Für den Brandeinsatz am 12.05.2015 in der Verladestraße, bei dem 27 Menschen gerettet werden konnten (zum Bericht), wurden wir für den „internationalen Conrad Dietrich Magirus AwardFeuerwehrteam des Jahres 2015“ nominiert!

Neben der FF Braunau gehen 10 Feuerwehrteams aus neun verschiedenen Nationen ins Rennen um den internationalen Conrad Dietrich Magirus Award.

Bitte unterstützen Sie die FF Braunau mit Ihrem Voting bis 13.12.2015 unter
http://world-of-firefighters.com/vote/
damit wir den diesjährigen Preis von Brasilien – dem Sieger von 2014 – nach Oberösterreich holen.

 

Die Website www.world-offirefighters.com hält neben dem Voting alle wichtigen Informationen rund um die Einsätze – von verheerenden Großbränden bis zu komplexen Rettungsaktionen – bereit.

Die Bedingungen ihrer Einsätze sind so verschieden wie ihre Nationen. Die Finalisten für den internationalen Conrad Dietrich Magirus Award kommen 2015 aus Australien, Chile, Frankreich, dem Iran, Österreich, der Tschechischen Republik, Türkei, Ungarn und Brasilien, dem Land der Titelverteidiger.

Gleich ist den insgesamt elf Einsätzen das hohe Niveau ihrer für die Gesellschaft so wertvollen, lebensnotwendigen Arbeit.

Ausgewählt wurden sie von einer hochkarätigen Fachjury, die nun die Wahl des „internationalen Feuerwehrteams des Jahres 2015“ an die Öffentlichkeit übergibt.

Vom Land der Aborigines über Afrika und Europa bis Südamerika kann jeder zwischen 10. November und 13. Dezember für seinen persönlichen Favoriten auf

www.world-of-firefighters.com

abstimmen.

Magirus hat den Preis 2012 in Deutschland und ein Jahr später zusätzlich auf internationalem Niveau ins Leben gerufen, um die wertvollen Einsätze der oft ehrenamtlichen Kräfte rund um den Erdball zu honorieren und der Gesellschaft einen Einblick in den Arbeitsalltag der Feuerwehrfrauen und -männer zu vermitteln. 365 Tage im Jahr stehen sie 24 Stunden bereit, um oftmals unter Einsatz ihres eigenen Lebens andere zu retten.


Mit ihrer Stimmabgabe drücken Menschen weltweit ihre Wertschätzung für dieses unbezahlbare Engagement aus.

Die Fachjury ist beeindruckt vom hohen Niveau der diesjährigen Bewerber. „Die Einsätze werden immer komplexer, der Anspruch an die Kompetenzen und die Geschicklichkeit der Feuerwehrkräfte ist enorm hoch. Deshalb möchten wir an dieser Stelle allen Finalisten herzlich gratulieren“, so Tristan Reitz von Magirus stellvertretend für die Fachjury.

Neben Reitz nahmen Richard Berger von „Die Österreichische Feuerwehr“, Michel Bour, Generalsekretär des Weltfeuerwehrverbandes CTIF, Ann Marie Knegt, Chefredakteurin des englischen Fachmagazins „Fire and Rescue“ und Christoph Marchal, Stellvertretender Generalsekretär der Fédération National des Sapeurs Pompiers de France hinter dem Jurytisch Platz.

Bei der Bewertung der Einreichungen kam den Experten ihre langjährige Erfahrung aus dem Feuerwehrwesen zugute, auch wenn diese die Entscheidung bei der Vielzahl an hochwertigen Einsätzen nicht zwingend leichter machte.

Die Feuerwehrteams mit den meisten Stimmen reisen zur feierlichen Preisverleihung am 22. Januar 2016 nach Ulm, dem Hauptsitz von Magirus. Live erfolgt dann die Bekanntgabe des Gewinnerteams.

Die Sieger dürfen nicht nur die begehrte Conrad Dietrich Magirus Statue, den „Oscar der Feuerbranche“ entgegennehmen, sondern sich auch auf eine einzigartige Reise nach New York, Flug und Übernachtungen inklusive, freuen. Im Big Apple können sie mehr als nur einen Blick überdie Schulter ihrer Kameraden des New York City Fire Department (FDNY) werfen. Neben Besuchen verschiedener Feuerwehrwachen und der Ausbildungsakademie „The Rock“ steht auch die Besichtigung des derzeit modernsten Löschboots der Welt auf dem Programm. Eine Reise, die selbst für erfahrene Feuerwehrmänner in ungeahnte Dimensionen führen könnte.

Hier geht es direkt zum Voting: http://world-of-firefighters.com/vote/

Die Top 11 im Überblick:

Australien

 • Queensland Fire and Emergency Services, Gold Coast, Queensland

 Brasilien

 • Corpo de Bombeiros do Estado de São Paulo (CBMSP), São Paulo

 • Second Group of Military Firefighters from the Fire Department of Rio de Janeiro

 Chile

 • Unit BX-5 – Talcahuano

 Frankreich

 • Union Départementale des Sapeurs Pompiers des Alpes de Haute-Provence

 Iran

 • Isfahan Firefighting Team

 Österreich

 • Freiwillige Feuerwehr Braunau am Inn, Oberösterreich

 • Freiwillige Feuerwehr Markt Wildon, Steiermark

 Tschechische Republik

 • Fire and Rescue Brigade of Prague – station 3 Holesovice

 Türkei

 • Basaksehir / Istanbul Fire Brigade

 Ungarn

 • Fövárosi Katasztrófavédelmi Igazgatóság, Budapest

Über den Conrad Dietrich Magirus Preis

Der Conrad Dietrich Magirus Preis wurde 2012 erstmals deutschlandweit ausgeschrieben und wird seit 2013 auch international ausgetragen. Der Wettbewerb trägt den Namen eines Feuerwehrmannes, der als Pionier der Brandbekämpfung gilt und bis heute für Feuerwehrleute auf der ganzen Welt Vorbild ist: Conrad Dietrich Magirus. Der Ulmer Feuerwehrmann hatte sich zum Ziel gesetzt, die Brandbekämpfung für sich und seine Kameraden sicherer zu machen und sorgte mit revolutionären Erfindungen wie der „Ulmer Drehleiter“ weltweit für Aufmerksamkeit. Vor 150 Jahrengründete er die Firma Magirus, die in seinem Sinne bis heute die Arbeit der Feuerwehrleute in den Vordergrund stellt und mit dem Conrad Dietrich Magirus Preis besonders würdigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.02.2015 – Weber Rescue Seminar

Am Samstag, den 28.02.2015 organisierte die Feuerwehr Braunau eine theoretische & praktische Weiterbildung
im Bereich der „patientengerechten Unfallrettung“.

Gemeinsam mit einigen Kameraden von Feuerwehren aus dem Abschnitt Braunau wurden 5 Mitglieder der Feuerwehr Braunau von zwei Ausbildern der Firma Weber Rescue Systems geschult.
Der Tag begann früh Morgens mit Informationen vom Roten Kreuz. Anschließend gab es eine theoretische Unterweisung durch die Ausbilder der Firma Weber.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde im praktischen Teil das Erlernte aus dem theoretischen Teil abgefragt.
Geübt wurden verschiedene Techniken, um Fahrzeuge patientenschonend zu öffnen.

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