Seit der Eröffnung des Feuerwehrhauses im Jahr 1995 verfügt die Feuerwehr Braunau über eine Atemschutz-Übungsstrecke. Der Zahn der Zeit nagte bereits seit einer Weile an einigen technischen Komponenten. Drei Kameraden zeichnen für die Modernisierung der Strecke verantwortlich. Rund 2 Monate wurden durch Winfried Santner, Martin Obersberger und Gerald Mayer für Planung und Umsetzung aufgewendet. Unter anderem wurden die in die Jahre gekommenen Überwachungs-Kameras durch Kameras der neuesten Generation ersetzt. Das neue System reagiert auch auf Bewegung und zeigt so die Übungsteilnehmer im Käfig ständig am Bildschirm des Überwachungspultes.

Hintergrundinformation :
Warum werden Übungen in einer Atemschutzstrecke überhaupt absolviert?

Viele Gefahren begleiten die Mitglieder der Feuerwehren bei ihrem Einsatz:

*  wenig bis keine Sicht durch Brandrauch
*  große Hitze
*  Gefahr einer explosionsartigen Durchzündung
*  unbekannte (gefährliche) Stoffe wie z.B. Spraydosen im Gebäude
*  elektrische Anlagen und Leitungen
*  unbekannte Räumlichkeiten

Der Übungsablauf:
Endlosleiter – Stepper – Fahrradfahren – Atemschutzstrecke.

Der Raum in dem die Übungsstrecke aufgebaut ist, wird vollständig abgedunkelt und der Atemschutztrupp muss in der Übungsstrecke mehrere Hindernisse bewältigen. Durch eine Lautsprecheranlage können Brandgeräusche eingespielt werden.

Der Trupp wird vom Überwachungsraum aus ständig überwacht.
Im Notfall kann das Licht eingeschaltet werden und die Trenngitter des Käfigs rasch entfernt werden.

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