Anmeldung:
Benutzt werden kann die Atemschutzstrecke der Feuerwehr Braunau jeden Dienstag und Donnerstag
gegen vorheriger Terminvereinbarung per e-Mail:  atemschutzstrecke@ffbraunau.at

Freie Termine sind im Kalender ersichtlich!

Preis:
Pro Teilnehmer € 10,00.
(Die Befüllung der eingesetzten Atemschutzflaschen ist extra in Bar zu bezahlen.)

Erforderliche Mindestausrüstung:
Atemschutzgerät (inkl. Masken und Hauben), vollständige Branddienstbekleidung
Leinen, sowie Funkgeräte sind nicht erforderlich!


Voraussetzung zur Übungsteilnahme ist die volle Atemschutztauglichkeit!

Für Unfälle und Sachschäden wird keine Haftung übernommen.

Warum werden Übungen in der Atemschutzstrecke absolviert?

Eine der schwierigsten Aufgaben im Feuerwehreinsatz ist der Atemschutzeinsatz.

Viele Gefahren begleiten die Feuerwehrmänner bei ihrem Einsatz:

*  wenig bis keine Sicht durch Brandrauch
*  große Hitze
*  Gefahr einer explosionsartigen Durchzündung
*  unbekannte (gefährliche) Stoffe wie Gasflaschen, Spraydosen,
Putz- u. Düngemittel u.v.m. im Gebäude
*  elektrische Anlagen und Leitungen
*  unbekannte Räumlichkeiten
*  u.s.w. Um die Einsatzkräfte auf ihre gefährliche und kräfteraubende Arbeit vorzubereiten
wurde beim Neubau des Feuerwehrhauses 1995 auch eine Atemschutzübungsstrecke errichtet.

Der Übungsablauf:
Endlosleiter – Stepper – Fahrradfahren – Atemschutzstrecke.
Der Raum in dem die Übungsstrecke (Drahtkäfig) aufgebaut ist, wird vollständig abgedunkelt
und der Atemschutztrupp muss in der Übungsstrecke mehrere Hindernisse bewältigen,
unter anderem das Atemschutzgerät in völliger Dunkelheit ablegen und danach
wieder ordnungsgemäß anlegen.
Durch die Lautsprecheranlage können Brandgeräusche eingespielt werden.
Der Trupp wird vom Überwachungsraum aus mittels Infrarotkameras die ganze Zeit überwacht.
Im Notfall kann das Licht eingeschaltet werden.
Auch die Trenngitter können rasch entfernt werden um im Notfall jederzeit eingreifen zu können.
Außerdem kann man den AS-Trupp mittels Lautsprecher Instruktionen geben.
Jeder teilnehmende Atemschutztrupp erhält ein genaues Protokoll über die Übung (Einsatzzeit, Luftverbrauch).

Die Aufwärmegräte v.l.n.r.:

Stepper
Ergometer
Endlosleiter

Der Überwachungsraum

Der “Käfig” wird durch zwei Infrarotkameras überwacht.
Damit kann jede Stelle eingesehen werden.

Zusätzlich kann eine Lärmkulisse eingespielt werden.

Der Käfig ist in einem völlig abgedunkelten Raum aufgebaut,
und kann bei Bedarf umgebaut bzw. umgestaltet werden.

Auch bei Problemsituationen können binnen kürzester Zeit
sämtliche Gitter entfernt werden um ein rasches eingreifen zu ermöglichen.

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